Studienfahrt der Agra-Frauen

Auch in diesem Jahr wollten wir es uns nicht nehmen lassen, gemeinsam einen möglichst lehrreichen Tag zu verbringen. So fuhren wir am Donnerstag, dem 30. Oktober, in Richtung Selfkant.

Einen ersten Halt gab es bereits in Eynatten, wo uns im Café Kockartz reichlich gedeckte und bestückte Frühstückstische erwarteten. Wir schätzen dies sehr, denn wann können Hausfrauen und Mütter sich schon an einen gedeckten Tisch setzen.

Danach ging die Fahrt nach Waldfeucht; dort besichtigten wir die Baum- und Rosenschule Josef Tholen. Kaum eine Staudenblume, kaum ein Rosenstrauch oder Baum, den Herr Tholen nicht in seinem riesigen Garten zieht. Es wurden viele Fragen gestellt, die er gerne und kompetent beantwortete. Dann fuhren wir zu seinem Bruder, der mit seinem Sohn einen modernen Biomilchbetrieb mit über 100 Kühen und einem Melkkarussell führt. Der Hof war sehr sauber und weitflächig angelegt und auch hier wurden alle Fragen sehr bereitwillig beantwortet.

Der nächste Halt war an der historischen Mühle in Gangelt-Breberen. Eine interessante Rundführung samt Einkehr im angeschlossenen Mühlencafé rundete die Sache ab. Unsere Vorfahren arbeiteten wirklich hart, wenn Korn auf Pferdekarren transportiert, zur Mühle gefahren und gemahlen werden musste. Genial, die Windkraft zu nutzen und über viele Zahnräder und Keilriemen die Windmühlenflügel drehen zu lassen.

Der späte Nachmittag war Roermond gewidmet, d.h. dem tollen Designer Outlet Center; fast alle großen Modehäuser sind dort vertreten, und wer wollte, konnte nach Herzenslust einkaufen.

Langsam neigte sich ein schöner Tag dem Ende zu und wir fuhren heim, nicht ohne im Eupener „Atelier Hütte“ ausgiebig und sehr, sehr lecker zu Abend zu essen.

Hanneliese Hick-Radermacher