Wie die Hauseter Landfrauen den Weltgebetstag 2011 feierten

Zum Weltgebetstag 2011 fragten die Frauen in Chile „Wie viele Brote habt ihr?“

Dass wir in diesem Jahr das LF-Motto „Mehr als teilen“ ausgewählt haben, war also sehr passend und konnte wunderbar verknüpft werden.

Was nicht ganz so „wunderbar“ passte, war die Tatsache, dass der offizielle Weltgebetstag mit den Karnevalstagen zusammen fiel. Deswegen wurde bei uns in Hauset die kirchliche Feier verlegt, leider auf einen Termin, der wiederum mit einer anderen Veranstaltung kollidierte. Unsere Kerngruppe hat daher kurzerhand zwei Tage vorher zu einem Wortgottesdienst in unseren Versammlungsraum eingeladen, den unsere Pastoralverantwortliche ausgearbeitet hat. Untermalt wurden die Texte mit chilenischer Musik und anschließend sahen wir via Beamer eine Fotoserie über Land und Leute. Zwei von uns hatten sich zu Hause um ein traditionelles Essen gekümmert und einen Rindfleischeintopf – Cazuela de vacuno – gekocht, den alle äußerst lecker fanden. Um das Motto noch einmal aufzugreifen, haben wir auch selbstgebackene Brötchen mitgebracht, die wir dann geteilt haben. Es waren ein paar besinnliche und schöne Stunden und die 13 anwesenden Frauen und 2 weitere, die leider verhindert waren, haben die stolze Summe von 164 € gesammelt. Diesen Betrag hat die Kerngruppe aus der Kasse auf 250€ aufgestockt und zur weiteren Verwendung auf das entsprechende Konto überwiesen.

Wir sind froh und auch ein bisschen stolz darauf, dass unsere Initiative einen kleinen Beitrag leisten konnte, ein Projekt finanziell zu unterstützen.

Michaele Conrads

"Schwein gehabt"...

...hatten im wahrsten Sinne des Wortes die Landfrauen aus Hauset, denn unter diesem Motto haben sie eine Führung von Helene Bings auf der Hergenrather Eyneburg erlebt. 39 Interessierte sind der Einladung ihrer Kerngruppe gefolgt, diese überaus sehenswerte Burg ganz in der Nähe einmal unter einem anderen Aspekt kennen zu lernen. Diese ganz andere Art der Jahresabschlussfeier war eine spontane Idee, denn „wir hatten noch was auf der hohen Kante“. Von Hauset aus ging es, verteilt auf die Autos des Kerns, zum geplanten Treffpunkt, wo Helene uns mit Head-Set ausgerüstet empfing. Sie hatte uns einiges über die Entstehung der Eyneburg, die diversen baulichen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte und die unterschiedlichen Besitzer zu erzählen. Sie gab viele Geschichten zum Besten und sparte auch den Rittersaal und den Folterkeller nicht aus. Letzterer folterte uns alle dahingehend, dass es dort sehr eng und dunkel war und die schwüle Luft uns förmlich die verschiedenen Foltermethoden von früher am eigenen Leib spüren ließ. Zum Glück wurde keiner von uns gestreckt, gevierteilt, gebrandmarkt oder an den Pranger gestellt. Nach so vielen interessanten Informationen hatten sich alle einen Imbiss verdient und so füllten wir das Burgcafé bis auf den letzten Platz. Das vorher bestellte Essen fand allgemeinen Anklang und bei einem leckeren Bierchen, Wein oder einem anderem Getränk hatten alle noch reichlich Gelegenheit, ihrer Lieblingsbeschäftigung zu frönen… sich ausführlich zu unterhalten und die Kulisse des Burghofes auf sich wirken zu lassen. Auch wenn der letzte Teil des Abends von jedem selber finanziert werden musste - inzwischen waren wir "auf den Hund gekommen“ und hatten „kein Geld mehr an den Füßen“ - glauben wir, dass es allen gut gefallen hat. Gegen 22.30 Uhr trafen alle wieder wohlbehalten in Hauset ein und sind hoffentlich motiviert, weiterhin zahlreich zu unseren Gruppenabenden zu kommen und dem Landfrauenverband die Treue zu halten.

Gruppe Hauset feiert den Weltgebetstag 2010

Auch in diesem Jahr hat die Hauseter Kerngruppe „ihre“ Landfrauen im Rahmen des Weltgebetstages zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen. Es ist schon Tradition geworden, dass wir unseren Frauen, nach einer Besinnung, ein bisschen über das jeweilige Land erzählen und sie anschließend mit einem kleinen landestypischen Imbiss verwöhnen. Dazu durchforsten wir zu gegebener Zeit das Internet, um ein passendes Rezept zu finden, das von einer oder maximal zweien aus der Kerngruppe zu Hause vorbereitet werden kann. Außerdem versuchen wir mit der Tischdekoration ein bisschen regionales Flair zu schaffen. In diesem Jahr ist uns das nicht besonders schwer gefallen, weil unsere Leiterin Prisca ein buntes Sammelsurium an Mitbringseln aus ihrem letzten Afrikaurlaub zur Verfügung stellen konnte. Diesmal gab es einen landestypischen Eintopf aus Hühnerfleisch, Reis mit verschiedenen Gemüsen, gekocht in Kokosmilch. Es hat allen sehr gut geschmeckt, es wurde viel erzählt und in dieser lockeren Atmosphäre haben wir noch einmal den Hut rundgehen lassen. Bei zwölf Anwesenden konnten wir den stolzen Betrag von 120 € verbuchen, den wir aus unserer Kasse auf insgesamt 250 € aufgestockt haben, um damit die Projekte in Kamerun zu unterstützen. Uns allen hat diese kurze Zeit des Zusammenseins viel Spaß gemacht.

Michaele Conrads