Austauschtreffen

Die Ehrenamtlichen der Stundenblume verpflichten sich zur Diskretion bei ihren Einsätzen. Bei manchen Betreuungen kommen jedoch ganz berechtigte Fragen auf. In solchen Momenten ist es wichtig, dass man einen Ansprechpartner vorfindet. Deshalb können die Ehrenamtlichen jederzeit mit einer Kontaktperson über ihre Bedenken reden. Bereichernd ist aber auch der Austausch mit den anderen Ehrenamtlichen. In vielen Fällen begleiten mehrere Ehrenamtliche denselben Nutznießer. Hier ist es interessant zu besprechen, welche speziellen Anforderungen die weniger mobile Person stellt und wie jeder Ehrenamtliche damit umgeht. Besonders wichtig ist dies bei Menschen mit dementieller Veränderung. Deshalb bietet die Stundenblume in regelmäßigen Abständen Austauschtreffen an. Besprechungen schwieriger Betreuungen, kleine theoretische Impulse, praktische Tipps kennzeichnen solche Nachmittage und gehören zu den gutbesuchten Veranstaltungen der Stundenblume.
Die Daten für 2012 werden rechtzeitig im Bunten Faden veröffentlicht.
Zeit für uns und unseren Platz bei der Stundenblume

Die 140 Ehrenamtlichen der Stundenblume leisteten 2010 annähernd 5000 Einsätze. Im ersten Halbjahr 2011 waren es schon 500 Einsätze mehr als vergleichsweise im Vorjahr. Bei so vielen Einsätzen ist es schön, auf die geleistete Arbeit zurückzuschauen. Das geschieht bei der Stundenblume zweimal im Jahr. Anfang Januar treffen sich die Ehrenamtlichen zum Neujahrsempfang und Ende Juni zur Kultursommerwanderung. Neben dem gemütlichen Beisammensein findet sich Zeit zum Jahresrückblick, zur Vorschau auf kommende Veranstaltungen, zum Ideenaustausch und zum besseren Kennenlernen der Ehrenamtlichen aus dem Norden und aus dem Süden der DG.
Aus dem Leben eines Krankenpflegers im Wohnheim für Demenzpatienten

Immer wieder werden die Ehrenamtlichen der Stundenblume mit dementieller Veränderung konfrontiert. Mehrmals hat die Stundenblume Referenten zu theoretischen Vorträgen eingeladen. Dieses Mal bietet die Stundenblume einen sehr praxisbezogenen Austausch an. Wilfried Scheen ist Krankenpfleger in einem Wohnheim für dementiell veränderte Menschen. Er wird den Alltag mit den Heimbewohnern beschreiben. Was unterscheidet ein Pflegeheim für Alzheimerpatienten von einem anderen Pflegeheim? Welche besonderen Vorkehrungen werden im Umgang mit dementiell veränderten Menschen getroffen? Wie kann man den spezifischen Wünschen der Heimbewohner gerecht werden? Aber auch: Was können die Ehrenamtlichen der Stundenblume von diesen Erfahrungen und diesen Ideen bei ihrer Arbeit übernehmen? Außerdem ist Zeit und Raum gegeben, um Fragen zu eigenen Betreuungen zu stellen.
Depressiv, aggressiv, dement? Gespräche mit alten Menschen optimieren

Älterwerden ist oftmals mit Frust verbunden: Man kann nicht mehr, wie man will. Dabei reagiert jeder anders auf diesen Frust. Manche ältere Menschen ziehen sich in sich zurück, andere werden depressiv, einige neigen zu Aggressionen. Die Begleitung solcher weniger mobilen Personen stellt für die Ehrenamtlichen eine große Herausforderung dar. Margret Gerdes, beliebte Referentin bei den Landfrauen, wird die Ehrenamtlichen bei der Bewältigung dieser Aufgabe unterstützen. An Fallbeispielen wird sie mit den Ehrenamtlichen besprechen, wie man alltägliche Gespräche gestalten kann. Besonders schwierige Situationen, die leider immer häufiger auftreten, können dabei von den Ehrenamtlichen eingebracht werden. Margret Gerdes wird sie dann mit ihrem fundiertem Fachwissen und Humor beleuchten.
Die Schulung wird im März stattfinden.
Basisausbildung

Wie jedes Jahr freut sich die Stundenblume, neue Ehrenamtliche begrüßen zu dürfen. Die Begleitung der weniger mobilen Menschen stellt eine bereichernde Herausforderung dar. Ob es sich um Ethik, Gesprächsführung oder praktische Tipps im Umgang mit Gehhilfen handelt, die Stundenblume und die Ehrenamtlichen haben ihre ganz bestimmten Vorstellungen davon. Diese Vorstellungen werden auf der Basisausbildung aufeinander abgestimmt. Deshalb ist die Basisausbildung Pflicht für alle neuen Ehrenamtlichen. Alle anderen Ehrenamtlichen sind auch herzlich zu dieser Schulung eingeladen. Die Basisausbildung wird im Herbst stattfinden.
Ehrenamts-Paten

Bei den stets zahlreicheren Anfragen ist die Stundenblume immer wieder auf der Suche nach neuen Ehrenamtlichen. Ganz spezielle Aktionen wurden im zweiten Halbjahr 2011 und für 2012 geplant. Präsenz auf Märkten, eine neue Flyeraktion, ein Banner und Stundenblumenluftballons verstärken unsere Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Ehrenamtspaten unterstützen das Stundenblumenteam bei dieser Arbeit. Sie verteilen zum Beispiel Handzettel bei Ärzten und Gemeindeverwaltungen. Auf diversen Veranstaltungen sprechen sie potentielle Ehrenamtliche an, für die sie auch nachher während der Austauschtreffen eine Patenrolle übernehmen.
Seniorenforum

Mit Unterstützung der DG planen die Stundenblume und der Josephine-Koch-Service für das Frühjahr 2012 ein Seniorenforum. Der ältere Mensch, seine Bedürfnisse und seine Rechte stehen im Mittelpunkt dieser Tagung, die konkret im September geplant wird. Vorträge und Gespräche zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Freizeit, Sicherheit, gesellschaftliches Engagement u. ä. werden auf dem Programm stehen.
Zusammenarbeit Josephine-Koch-Service

Wir bündeln unsere Kräfte - Da der Josephine-Koch-Service und die Stundenblume beide Ehrenamtsorganisationen sind und in der Begleitung älterer Menschen tätig sind, liegt es auf der Hand, dass sie ähnliche Interessen haben. Regelmäßig finden Absprachen zwischen den Koordinatorinnen statt. So ist beschlossen worden, dass die jeweiligen Weiterbildungen mit externen Referenten für die Ehrenamtlichen beider Organisationen geöffnet werden.
Das Halbjahresprogramm des Josephine-Koch-Services wird den Ehrenamtlichen der Stundenblume beizeiten mitgeteilt.
Klassiker
Zu diesen Angeboten bieten wir noch zusätzlich einige Klassiker vom letzten Jahr an.
Klicken Sie hier, um die Klassiker zu sehen.
