Ein Blick in die azoreanisch-vegetarische Küche 2015

Bei unserem traditionellen „Blick über den Tellerrand“ haben wir in diesem Jahr etwas Besonderes im Angebot, denn man kann ein Land oder eine Region auf verschiedene Art und Weise kennenlernen. Diesmal wenden wir uns der Küche zu. Die Gastronomie auf den Azoren ist sehr abwechslungsreich und geht meist auf Rezepte vom portugiesischen Festland zurück. Die portugiesische Küche mag außerhalb Portugals wenig gekannt sein, die azoreanische Küche aber ist in anderen Teilen der Welt nicht nur unbekannt, sondern gar nicht existent.

Generell ist das Essen auf den Azoren dank dem hier wachsenden Pimenta da Terra (einer Art scharfe Paprika) schärfer gewürzt als auf dem Festland.

Wer diese Küche entdecken möchte, kann sich zum Kochworkshop unter der Leitung von Carlos Viveiros anmelden. Von der Suppe bis zum Dessert wird ein vegetarisches Menü entstehen gespickt mit vielen Informationen. Die Teilnahme ist begrenzt auf 15 Personen; die Daten sind im Kalender zu finden, es findet eine Online-Einschreibung statt.

Burundi braucht unsere Hilfe

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Das kleine Land Burundi hat mit 350 Einwohnern/km² eine hohe Bevölkerungsdichte. Von den 8 Millionen Einwohnern ist jeder zweite jünger als 20 Jahre. Als eines der ärmsten Länder der Welt besetzt Burundi Platz 167 von 177. Nach einer mehr als zehn Jahre andauernden Krise leidet das Land weiterhin unter politischer und sozialer Instabilität, einem extremen Rückgang internationaler Hilfe sowie der Zerschlagung der Familienstrukturen. Die Gemeinden Nyabihanga und Ndava befinden sich in der zentral gelegenen Provinz Mwaro auf 1 700 m Höhe. Die Provinz zählt 250 000 Einwohner, von denen 95% von Landwirtschaft und Viehzucht leben. Seit vierzig Jahren befindet sich das Land in einer sozialen und psychologischen Krise. Die Auswirkungen dieser Krise sind so umfassend und stark, dass es äußerst schwierig ist, ihnen entgegenzuwirken. Nach dem Bürgerkrieg leidet die Bevölkerung zusätzlich unter der Ausgrenzung durch die Nachbarländer sowie unter dem extremen Rückgang internationaler Hilfsgelder von 350 auf 50 Millionen Euro pro Jahr. Die Folge sind eine dramatische Verschlechterung der Lebensbedingungen, Umweltzerstörung und die Abwertung der Landeswährung.
Miteinander Teilen informiert bei diesem Vortragsabend über ein Projekt, das bei der langfristigen Ernährungssicherung der Familien in der Region Nyabihanga ansetzt.

Klassiker

Zu diesen Angeboten bieten wir noch zusätzlich einige Klassiker vom letzten Jahr an.

Klicken Sie hier, um die Klassiker zu sehen.