Wasser – Das blaue Gold 2017-2018

Es ist allseits bekannt: man kann zwar mehrere Tage ohne Nahrung auskommen, nicht aber ohne zu trinken. Wasser ist lebensnotwendig. Hier bei uns sind wir es gewohnt, einfach den Hahn aufzudrehen und schon sprudelt das erfrischende Nass heraus. Anders als in den Ländern mit Wasserknappheit, wo mit diesem wertvollen Gut sehr bedacht umgegangen wird, sehen viele von uns Trinkwasser immer noch als scheinbar unerschöpfliche Selbstverständlichkeit. Doch auch hier muss verschmutztes Wasser immer kostenaufwendiger aufbereitet werden, schadet der säurehaltige Regen mehr und mehr der Landwirtschaft … Fachleute sagen voraus, dass Wasser in einer nahen Zukunft wertvoller sein wird als Öl, es in riesigen Tankern über die Meere von einem Kontinent in den anderen transportiert wird.

Können wir überhaupt etwas dagegen tun und wenn ja, was?

Wildbienen 2017-2018

In Belgien leben etwa 370 verschiedene Bienenarten. Nur eine Art, die Honigbiene, liefert uns den Honig und wird hauptsächlich zu diesem Zwecke von Imkern gehalten. Die anderen Bienenarten leben in der Natur ohne menschliches Eingreifen. Jedoch spielen sie, wie unsere Honigbienen, eine entscheidende Rolle bei der Bestäubung und Reproduktion unserer Wildpflanzen, aber auch bei etwa der Hälfte unserer Früchte und Gemüsesorten. Einige dieser Bienenarten sind wahre Spezialisten und leben in enger Symbiose mit verschiedenen Pflanzen.

Durch die Zersiedelung und die Intensivierung unserer Landwirtschaft werden ihre Lebensräume immer seltener, sodass Wildbienen immer weniger geeignete Flächen für die Aufzucht ihrer Brut finden. Wir können aber helfen und unsere nähere Umgebung, unsere Gärten, Schulen, Kindergärten, usw. umweltfreundlicher gestalten. Mit dem Pflanzen von geeigneten Blumen und Wildstauden und mit einfachen Nisthilfen können wir einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser interessanten Tiere leisten. Wie das gelingen soll, ist bei dem Vortrag zu erfahren und vielleicht auch auszuprobieren.

 

Gärtnern ohne Gift 2017-2018

Schneckenplage, Schädlinge, magere Ernte, … Oft klagen Gartenbesitzer über Probleme im eigenen Hausgarten. Im Handel finden sich vermeintliche Lösungen für alle Probleme, die sich stellen. Aber es geht auch anders. Vieles lässt sich vermeiden und die Natur hat selbst Lösungen parat. Wie sich der Gartenbetreiber auf natürliche Weise helfen kann, darüber informiert AVES-Ostkantone in Form eines Vortrags mit vielen Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben.

Kompost und Mulchen 2017-2018

2015 hat die AIVE 38 kg Küchenabfälle und 94 kg Grünabfälle pro Einwohner eingesammelt. Diese Abfälle werden in den Werken der AIVE kompostiert und zu Biogas verwertet. Als Alternative können Sie Ihre organischen Abfälle selbst mittels Kompostierung oder Mulchen zu Hause verwerten. Im Gartenbau bezeichnet Mulchen eine spezielle Methode, die im Garten, in Parks und beim Obst- und Gemüsebau angewendet wird. Der offene Boden zwischen Gemüsepflanzen, Blumen, Sträuchern und Bäumen wird hierbei mit Rasenschnitt, Laub, Blattwerk und ähnlichem bedeckt. Sie erfahren einiges über die Arbeitsweise der AIVE und welche Möglichkeiten Sie haben, ihren Haushaltsmüll zu verwerten.

Der Referent kann den Vortrag leider nur in den Dekanaten Büllingen und St. Vith halten.

Mein Kompost – wie er lebt, fühlt und arbeitet 2017-2018

„Halt nicht die Nase zu bei jedem Mist, denk dass es deines Gartens Leib und Seele ist!“ Der Spruch kommt vom Großvater meiner Großmutter, der im Schloss des Fürsten zu Wied gärtnerte.

Seelennahrung – warum hat der Mann dies in seinen jungen Jahren so genannt? Welche Vorteile schafft uns das Kompostieren heute, wo man doch jede nur mögliche Pflanzennahrung kaufen kann? Was ist drin im Kompost, wie setzt er sich idealerweise zusammen und was darf rein? Welche Komposter und Kompostiermöglichkeiten gibt es? Nicht zu vergessen, wie geht man dann um mit dem Kompost, wie wird er angewendet, um zur Nahrung des Leibes wie auch der Seele zu werden…
In dem Vortrag erfahren Sie, wie ein Garten von selbstgemachtem Kompost profitiert, den man sich fast kostenlos selber erzeugen kann, indem man kompostierbares Material aus Garten und Küche verwendet. Wir reden über verschiedenste Arten von Kompost und wie man auch ohne Garten erfolgreich kompostieren kann, z.B. auf einem Balkon, um die Erde als Blumenerde einzusetzen.

Wir reden über Kreislaufwirtschaft, aber auch über Gartenchemie und Gartenphysik, Gentechnik und die Beziehung all dieser Dinge zur Finanzwirtschaft in einem „gut geführten kleinen Familienbetrieb“

Die mehrgleisige Abfallbewirtschaftung 2015/2016

Dieser Vortragsabend vermittelt alles Wissenswerte über Mülltrennung an der Quelle (in den Haushalten), die verschiedenen Sammlungen und die anschließende Verarbeitung der Abfälle in den Anlagen der AIVE und in Recyclingunternehmen. Auf Wunsch kann der Referent auch Informationen zu den Müllmengen in den verschiedenen AIVE-Gemeinden und den diesbezüglichen Kosten liefern. Eventuell kann man dieses Angebot mit der kostenlosen Besichtigung der Anlagen der AIVE kombinieren.

Elektro-Smog, unser heimlicher Begleiter 2015/2016

© Erich Westendarp_pixelio.de

In der heutigen Zeit befinden wir uns in einem raschen (technischen) Wandel und sind von elektrischen Geräten umgeben. Diese müssen natürlich mit elektrischem Strom versorgt werden; dazu sind sie über ein elektrisches Kabel mit der Steckdose verbunden. Schon diese Tatsache führt dazu, dass sich Elektro-Smog ausbreitet. Zusätzlich gibt es auch immer häufiger Geräte, bei denen man auf Verkabelung verzichtet. So wird W-LAN allgegenwärtig und Geräte wie das Babyphon oder Telefon arbeiten von nun an schnurlos; auch Handynetze gehören zu unserem Alltag.

In diesem Vortrag wird Elektro-Smog etwas genauer unter die Lupe genommen und auf einfache Art und Weise erläutert. Anschließend werden einfache Methoden vorgestellt, die eine deutliche Reduzierung dieser Verschmutzung beispielsweise im Schlafzimmer bewirken können. Außerdem werden auch andere Lösungsmöglichkeiten vorgestellt.

Naturparadiese in Ostbelgien 2014/2015

Ostbelgien hat in Sachen Natur viele Kostbarkeiten, Schönheiten vorzuweisen. Eine Bildershow, vollgespickt mit Aufnahmen, erwartet die Gäste dieses Referates. Dieser Vortrag bringt mit wunderschönen Fotos unabhängig von der Jahreszeit die Natur in unseren Versammlungsraum.

© dagmar.fintz

Frühlings- oder Herbstexkursion 2014/2015

Viele von uns verreisen in Gegenden, in denen wir lange Wanderungen oder Spaziergänge machen. Wir tanken unter freiem Himmel neue Energie und gehen mit offenen Augen durch die Landschaft. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Auch unsere Heimat hat viel Schönes zu bieten. Die Experten auf diesem Gebiet sind unsere Kollegen von AVES-Ostkantone, die 2014 bereit sind, für unsere Gruppen eine Frühlingsexkursion (z.B. unter dem Motto „Die ersten Frühlingsboten“) oder einen Herbstspaziergang anzubieten. Diese Aktivität bietet sich dazu an, die Familie oder die Dorfgemeinschaft mitzunehmen.

Magnetische Kräfte und deren Nutzen 2014/2015

Die Geschichte des Magnetismus ist so alt wie die Menschheit. Das starke Magnetfeld unserer Erde besitzt einen starken Einfluss auf alles Leben. Das hängt mit den elektromagnetischen Schwingungen der Atome zusammen, die den Kern jedes Lebewesens bilden. Schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte wurde dieser Zusammenhang erkannt und die therapeutische Wirkung der Magnete zu Heilzwecken genutzt. Dieser Vortragsabend beleuchtet die Frage, wie magnetische Kräfte wirken und wie wir diese Erkenntnisse in unserem Alltag einsetzen können.

Vom verantwortungsvollen Zusammenleben mit Haustieren

Die Diskussion um eine verantwortungsvolle, artgerechte Tierhaltung ist aktueller denn je! Seit Jahrtausenden leben Tiere in der Obhut des Menschen. Sie dienen seiner Ernährung und Kleidung, sie werden in Tierversuchen, bei der Jagd und im Sport eingesetzt und sind ihm treue Begleiter. Endlos sind die Beispiele, wo der Mensch zum Überleben auf die Hilfe der Tiere angewiesen war oder ist. In den letzten Jahrzehnten steigt die Sensibilität der Bevölkerung im Hinblick auf die in der modernen industrialisierten Welt sich ergebenden Tierschutzfragen um Massentierhaltung, Tierversuche oder Heimtierhaltung. Wie können wir der Verantwortung, die wir für das Wohlbefinden dieser Tiere übernehmen, gerecht werden? In dem Vortrag sollen wissenschaftlich anerkannte Grundlagen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren erläutert und an Hand von Beispielen verdeutlicht werden. Ziel des Vortrages ist, beim Thema Tierschutz von emotionalen und subjektiven Aspekten Abstand zu nehmen, diese durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu korrigieren und somit den Einstieg in einen objektiveren Diskurs zu ermöglichen. Ein Streifzug durch die Geschichte des Tierschutzes soll das Thema abrunden.

Terra Preta, die legendäre Schwarzerde der Indios von Amazonien

Terra Preta (portugiesisch: schwarze Erde) ist eine Errungenschaft der alten indianischen Hochkulturen im Amazonasbecken. Hochkulturen hielt man bisher in dieser „grünen Hölle“ für unmöglich. Dennoch haben sich dort vor 500 und mehr Jahren fünf bis 25 Millionen Menschen von den Früchten ihrer „Gartenstädte“ ernährt. Das war nur aufgrund naturverbundener Technologien möglich, welche in ihrer Genialität modernen wissenschaftlichen Errungenschaften nicht nachstehen. In der grünen Hölle im tropischen Amazonasbecken findet man fleckenweise eine tiefschwarze Erde, hier und dort ein paar Hektar. Rundherum die typischen ausgewaschenen nährstoffarmen Tropenböden, die nach einer Brandrodung des Regenwaldes drei bis fünf Jahre mehr schlechte als rechte Erträge bringen und dann aufgegeben werden müssen. Dann plötzlich tiefschwarze Terra Preta mit 10 bis 20 Prozent organischem Kohlenstoff (Humus), bis zu fünffachem Phosphor- und Stickstoffgehalt oft über das ganze Bodenprofil von einen Meter und mehr. Da staunt jeder Bodenkundige. Wie genau haben die Amazonasindianer diese fruchtbare Erde geschaffen? Wie erzeugt man seine eigene „Terra Preta" im Hausgarten oder in der Landwirtschaft? Davon handelt dieser Vortrag.

Klassiker

Zu diesen Angeboten bieten wir noch zusätzlich einige Klassiker vom letzten Jahr an.

Klicken Sie hier, um die Klassiker zu sehen.